Start der 3. Etappe in Kapstadt

Heute am 30. Oktober ist unser Team mit den anderen 11 Schiffen in die dritte Etappe gestartet. Bei Sonnenschein dafür mit 25 - 35 Knoten Wind und um die 2m hohe See nehmen Sie Kurs Richtung Albany, Australien. Die Startlinie wurde nach einer kleinen Verwirrung um die Bojen als erstes von Qingdao überquert, gefolgt von LMax Exchange und Visit Seattle. Aktuell hat unser Team sich wieder den ersten Platz ergattert, aber die Schiffe sind alle immer noch sehr dicht beieinander.

Das Rennen führt sie mitten durch den Südlichen Ozean, ein bei Seeleuten gefürchtetes Meer. Die Teams werden dort härteste Bedingungen antreffen, die Region ist bekannt für haushohe Wellen, unbeständiges Wetter, Starkwind und eine eisige Kälte – nicht umsonst wird das Gebiet zwischen dem 40. und 50. Breitengrad auch Brüllende Vierziger gennant.

Das dritte Rennen ist auch für die Skipper eine der grössten Herausforderungen dieser Regatta, so werden für unseren Olivier Cardin Kindheitserinnerungen wach:

"Ich kann mich gut erinnern, wie ich mit acht Jahren gespannt das Whitbread-Race verfolgt habe und jetzt bin ich endlich selbst an der Reihe! Die Etappe wird viel von uns abverlangen; die Müdigkeit durch die unablässigen Segelwechsel wird das schwerste werden. Nicht nur darum ist es sehr wichtig, die Moral hochzuhalten."

Die Schiffe selbst werden aber ganz in ihrem Element sein, die enormen Wellen herabsurfend erreichen sie locker Geschwindigkeiten von über 25 Knoten.

Der erste Abschnitt der Etappe dreht sich nun um die taktische Frage, wie nahe man dem Tafelberg sein darf, ohne in dessen Windabdeckung zu gelangen. Danach ruft auch schon eines der berühmtesten Kap's der Welt: Das Kap der guten Hoffnung.

Die Schiffe werden zwischen dem 22. und dem 26. November in Australien erwartet, bis dahin wünsche ich ihnen das nötige Durchhaltevermögen und allez Team LMax!

Rennstart

Bilder des Rennstarts

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Christian Sager

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